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Modellbeleuchtung mit Chip-LEDs
Positions- und Antikollosionsleuchten aus SMD- oder Chip-LEDs. Verkabelung mit Kupferlackdraht, Stromzuführung über Fahrwerksbeine. Blinkschaltung und Konverter für Netzspannung gibts fertig zu kaufen. Evtl. sogar Beleuchtung des Modells von außen mit weißen LEDs (Straßenlaterne?).
 
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Positionierung der Dreiseitenansichten

Der erste Schritt bei der Modellentwicklung ist die Umsetzung der vorhandenen Dreiseitenansichten in ein 3D-Modell. Hierbei geht es noch nicht um die Erstellung abwickelbarer Bauteile. Es ist vielmehr eine dreidimensionale Zeichnungen, aus der man dann die benötigten Rumpfschnitte, etc. abgreifen kann, um daraus dann das eigentliche Kartonmodell zu erstellen. 

 

Bild 1: Fluchtlinie
Die Dreiseitenansichten werden nun eingescannt und jede für sich freigestellt, damit man sie in Rhino als Hintergrundbilder verwenden kann. Als Format kann hier bmp oder jpg gewählt werden, das Freistellen ist schnell gemacht, z.B. mit Irfanview.

Jetzt starten wir Rhino. Ich werde im folgenden aus alter Gewohnheit die englische Oberfläche verwenden. Als erstes muss man die Skalierung des Modells festlegen. Ich wähle hierzu die Länge des Rumpfes. Das Original ist 11,61 m lang. Das macht im Maßstab 1:33 genau 35,175 cm. Diese Linie wird jetzt als Mittellinie beginnend bei (0,0,0) abgetragen. Ich habe sie hier nach oben abgetragen, weil dann später das Ansichtsfenster "Front" das Flugzeug auch von vorne zeigt.

Bild 2: Verschieben der Grafik
Wie wirds gemacht? Unten in der Fensterzeile "Ortho" aktivieren. Befehl Polyline, dann in der Kommandozeile die Länge eingeben. Ich arbeite immer in Millimeter, also 351.75 mm. Jetzt den Endpunkt anklicken.

Weiter geh es jetzt mit dem Einsetzen der Hintergrundbilder. Ich zeige es hier am Beispiel der Draufsicht. Die anderen zwei Ansichten sind dann entsprechend. Das Fenster mit der Beschriftung "Top" aktivieren. Befehl View - Background Bitmap - Place auswählen. Dann einen Rahmen aufziehen, indem dann das Bild positioniert wird. Leider bietet diese Funktion nicht die Möglichkeit das Bild zu drehen, das muss man vorher erledigen. Jetzt wird die Rumpfnase auf den Nullpunkt verschoben. Befehl View - Background Bitmap - Move auswählen. Dann die Rumpfnase anklicken und daruf den Nullpunkt. Hierbei ist es wichtig die Fangfunktion "Snap" oder die Sonderfangfunktion "Osnap" aktiviert zu haben. Jetzt wird die Grafik auf die richtige Größe skaliert. Befehl View - Background Bitmap - Scale auswählen. Als Ursprung die Rumpfnase wählen.

Bild 3: Skalieren der Grafik
Erster Referenzpunkt ist das Rumpfende, zweiter Referenzpunkt ist dann das Ende der vorhin eingezeichneten Polylinie, die die Rumpflänge angibt.

Das Ergebnis sieht dann aus wie auf Bild 4. Beim weiteren Vorgehen muss beachtet werden, daß das mit "Right" beschriftete Fenster in Rhino nicht die Ansicht von rechts bezeichnet, wie auf vielen Zeichnungen angegeben, sondern die Blickrichtung nach rechts angibt. Man muss also eine linke Ansicht verwenden oder das Fenster auf "Left" umschalten. Des Weiteren muss man bei der Seitenansicht beachten, daß die eingezeichnete Fluchtlinie des Rumpfes meistens nicht durch die Rumpfnase geht (siehe Bild 5).

WICHTIG: Unter File - Properties - Units alle Toleranzen einen Faktor 10 kleiner eintragen, also z.B. 0,001 statt 0,01. Die voreingestellte Genauigkeit reicht nicht aus.

Bild 4: Ergebnis

Bild 5: Beachte Fluchtlinie/Rumpfnase

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 
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